Verkehrskontrolle, Blitzer, Raser und wie sie alle heißen

TomTom Skandal. Na hurra, ich kriege schon wieder das Kotzen. Das Thema „Straßenverkehr“ zum dritten und hoffentlich letzten mal. Dass „Raser“ nicht das Problem sind, habe ich an einer anderen Stelle auf dieser Seite bereits hinreichend erläutert. Jetzt bestätigt die Firma TomTom mein waghalsigen Behauptungen von vor ein paar Jahren.

Eigentlich sind die gar nicht so waghalsig, sondern völlig logisch und schlüssig, wenn man sich das einmal anschaut. Hier wird häufig geblitzt. Hier in Duisburg. Direkt um die Ecke ist eine Grundschule, ein paar hundert Meter weiter ein Kindergarten. 30km/h, von 6-20 Uhr. Bisschen weiträumig, denn kein Kind geht um 6 zur Schule oder kommt um 19 Uhr aus der Schule, aber okay. Kann ich nachvollziehen, sicher ist sicher.

Will mich Rewe eigentlich verarschen?

Noch was für meine Hass-Liste. Rewe hat ja wohl den absoluten Oberklatsch.

„Jeden Tag ein bisschen besser“

Sollten sie mit ’ner Ergänzung versehen: “ – bis auf unsere Einkaufsbeutel, die werden jeden Tag ein bisschen kleiner.“ Da geh‘ ich bei dem Laden einkaufen, da ich ja Edeka boykottiere, und das habe ich jetzt davon. Erst stand auf den Dingern groß „Ihrer Umwelt zuliebe“ drauf. Ist wahrscheinlich zu teuer in der Produktion und die Plastikbeutel machen sich besser.

a) Kaufen die Leute davon nicht so häufig neue  (jeden Tag ein bisschen mehr Umsatz)
b) passt da natürlich wesentlich mehr rein. Und ich meine, wesentlich mehr.

Frauenfeindlich, blutrünstig, chauvinistisch, Schneewittchen!

Absolut geil. Als ich gestern einer Freundin ein Märchen (Schneewittchen)vorgelesen habe (Ja, sowas kommt vor, auch bei so’m Arsch wie mir), bin ich doch fast hinten übergefallen und war gleichermaßen begeistert wie schockiert. Falls die kranke Feministenfraktion darüber noch nicht hergefallen ist, sollten sie es schleunigst tun, denn da bin selbst ich machtlos gegen die Kernaussage(n) dieses Märchens. Hier der unverfälschte (!) Text von sagen.at:

Ist ’ne Nummer länger, aber das muss man sich einfach in voller Länge geben. Ich kommentier‘ mal zwischendurch, denn die Gedanken, die man zwischendurch hat, wenn man das liest, sollen euch zeigen, dass ihr nicht allein dasteht.

Meinungslosigkeit

Das hier ist mir heute nochmal übel aufgestoßen. Ich wollte eigenlich schon viel früher den Artikel hier zu Ende schreiben, aber nun ging mir wieder der nächstbeste I-Play-The-Race-Card Typ auf die Nerven, der „Fremdenfeindlichkeit!“ schreit und genau weiß, dass er damit in Deutschland immer einen Nerv trifft. Was gehen mir diese ganzen Heulsusen auf die Nerven, die sich über jeden Scheiß aufregen, der irgendwo mal irgendwie missverstanden werden könnte oder die achso sensiblen jüdischen Gefühle verletzen. Vor nicht allzu langer Zeit bin ich über diese Thematik gestolpert und musste mir doch erst einmal wieder an den Kopf fassen, aufgrund der Dummheit der Menschen.

Social Paranoia

Soziale Netzwerke, Communities und Vernetzungen jeglicher Art sind eine völlige Selbstverständlichkeit in der heutigen Zeit. Einen Text darüber schreibe ich, weil etwas so harmlos erscheinendes sich so gravierend auf unser tägliches Leben auswirkt, und kaum ein Mensch das wahrzunehmen scheint. „Hasse Studi?“ höre ich mittlerweile häufiger, als dass mich jemand nach meiner Telefonnummer fragt. Sollte ich nun auf meine Visitenkarte einen Link zu meinem Facebook-, StasiVZ-, Twitter-, Flickr-, mySpace-, wer-kennt-wen, XING-, fotocommunity-, model-kartei-, … (WARGH!) Account drucken lassen, anstatt einer Telefonnummer und einer Mailadresse?

361 Grad Schwachsinn

Da bin ich doch durch Zufall auf diesen Blödsinn hier gestoßen und denke mir, dass das doch echt alles nicht wahr sein kann. Deutschland, Land ohne Rückgrat und eigene Meinung. Herzlich willkommen. Hier sehen wir sie. Die Hölle auf Erden. Deutschland. Brennende Aussiedlerheime, rechte Parolen auf Deutschlands Straßen, der rechte Untergrund formt sich zu einer Übermacht, die es nun zu bremsen gilt. Klingt realistisch? Klingt nach ’nem Stadtteil? Ist es bei dir zuhause auch so, dass die Nazis die Übermacht gewinnen?

Damals, als ich noch nett war…

Falls jemand diesen Text mal zu lesen bekommt, heißt das vermutlich, dass irgendetwas passiert ist, das mich dazu verleitet hat, ihn freizuschalten und ihm einen letzten Feinschliff zu verpassen um ihn in den Kontext zu bringen.

In den letzten Wochen ist mir noch einmal bewusst geworden, wie meine hasserfüllte Persönlichkeit sich überhaupt zu einer solchen entwickeln konnte. Das ist einfach erklärt. Man braucht eine ausreichende Anzahl einschlägiger Erlebnisse, dann wird auch der netteste Kerl auf diesem Planeten sich zu einem arroganten, völlig isolierten Arschloch entwickeln.