10 (oder mehr) Gründe, Köln zu hassen

Ich bin ja in meinem Freundes- und Bekanntenkreis als grundsätzlich liberaler, liebenswerter und religiös fest verankerter Mensch bekannt. Daher löst ein Besuch in Köln bei mir immer grundsätzlich die größte Begeisterung aus.

Mal im Ernst. Ich hasse diese Stadt und die meisten seiner Einwohner, und das aus tiefstem Herzen und mit vollster Überzeugung. Grundsätzlich hassen die Kölner die Düsseldorfer ja ach so sehr, lustigerweise sind die angeblich so versnobbten Düsseldorfer da deutlich entspannter, dem ach so toleranten Köln gegenüber.

Aber genug davon, hier bekommt ihr eine (unvollständige) Liste der Dinge, warum Köln für’n Arsch ist:

Verkehrskontrolle, Blitzer, Raser und wie sie alle heißen

TomTom Skandal. Na hurra, ich kriege schon wieder das Kotzen. Das Thema „Straßenverkehr“ zum dritten und hoffentlich letzten mal. Dass „Raser“ nicht das Problem sind, habe ich an einer anderen Stelle auf dieser Seite bereits hinreichend erläutert. Jetzt bestätigt die Firma TomTom mein waghalsigen Behauptungen von vor ein paar Jahren.

Eigentlich sind die gar nicht so waghalsig, sondern völlig logisch und schlüssig, wenn man sich das einmal anschaut. Hier wird häufig geblitzt. Hier in Duisburg. Direkt um die Ecke ist eine Grundschule, ein paar hundert Meter weiter ein Kindergarten. 30km/h, von 6-20 Uhr. Bisschen weiträumig, denn kein Kind geht um 6 zur Schule oder kommt um 19 Uhr aus der Schule, aber okay. Kann ich nachvollziehen, sicher ist sicher.

Straßenverkehrslegasthenie

In Anlehnung an einen Artikel, den ich bereits verfasst habe, fiel mir heute nach drei Tagen unter anderem berufsbedingter Langstrecken-Autofahrerei wieder einmal auf, wie verkehrsunfähig die meisten Menschen sind. Ich habe für mich mal einen Grundsatz definiert, den sich die Deutschen alle mal zum Vorbild nehmen sollten:

Ein guter Autofahrer ist einer, bei dem es nicht auffällt, dass er überhaupt da ist.

Irgendwie scheinen die meisten Deutschen das aber nicht so ganz zu verstehen. Zur Erläuterung: Wer niemanden behindert, ausbremst oder auch nur irgendwem im Weg steht, ist ein guter Autofahrer. Das ist so und beschreibt glaube ich den §1 der StVO besser als jeder andere Satz. Effizienz und Souveränität sind gefragt. Und vor allem: Pragmatismus und Voraussicht. In der Kombination sind diese Eigenschaften allerdings beim durchschnittlichen deutschen Autofahrer allesamt nicht vorhanden.

In Anlehnung an einen Artikel, den ich bereits verfasst habe, fiel mir heute nach drei Tagen unter anderem berufsbedingter Langstrecken-Autofahrerei wieder einmal auf, wie verkehrsunfähig die meisten Menschen sind. Ich habe für mich mal einen Grundsatz definiert, den sich die Deutschen alle mal zum Vorbild nehmen sollten:

Ein guter Autofahrer ist einer, bei dem es nicht auffällt, dass er überhaupt da ist.

Irgendwie scheinen die meisten Deutschen das aber nicht so ganz zu verstehen. Zur Erläuterung: Wer niemanden behindert, ausbremst oder auch nur irgendwem im Weg steht, ist ein guter Autofahrer. Das ist so und beschreibt glaube ich den §1 der StVO besser als jeder andere Satz. Effizienz und Souveränität sind gefragt. Und vor allem: Pragmatismus und Voraussicht. In der Kombination sind diese Eigenschaften allerdings beim durchschnittlichen deutschen Autofahrer allesamt nicht vorhanden.

Hupe, Lichthupe und sonstige Kommunikation

Das musste ich einfach mal aufschreiben, weil mir heute im Straßenverkehr mal wieder der Arsch geplatzt ist. Natürlich rege ich mich nicht über den Kram auf, über den sich alle aufregen, denn ich bin einer von den „anderen“. Japp, ich bin einer von den pragmatischen Autofahrern, die schnell von A nach B kommen wollen, dabei möglichst wenig behindert werden wollen und sich bemühen, anderen Verkehrsteilnehmern das gleiche zu ermöglichen.