Facebook, und warum ich es hasse

Ich fühle mich als einer der einzigen Menschen, die nicht bei Facebook sind. Ich hasse diese Plattform, ich hasse die Firmenphilosophie, ich hasse, was sie symbolisiert und ich hasse die Selbstverständlichkeit, mit der erwartet wird, dass man „bei Facebook“ ist. Für alle Vollpfosten, die mir jetzt einen Facebook Account unterstellen wollen. Ich habe einen, um diverse Pages von Kunden zu verwalten, aber dies passiert an einem gesonderten Browser, ohne Cookie, ohne alles, und danach ist der Schrott wieder vom Tisch für die nächsten zwei Monate. Alles andere können „Social Media Experten“ machen, die sich zum Opfer solcher Hornochsenplattformen machen möchten.

(Ba)Dumm trifft dümmer…

Badoo – aus reiner Vermarktungssicht müsste ich dieses Portal eigentlich bewundern, aber mir fällt’s gerade schwer, ein einziges gutes Haar an dieser „Community“ zu lassen. Irgendwann habe ich mal einen Überschwall an Mails von Menschen bekommen, die mich dazu eingeladen haben – alles Leute, die ich kannte – von daher dachte ich mir: „Bisschen klicken kann nicht schaden…“

Das Konzept:

Abschussliste

Die Woche war mal wieder unterhaltsam. Anbei fiel mir eine kleine Liste an Leuten ein, auf die ich verzichten kann. So sehr verzichten, dass ich kein Problem damit habe, wenn Leute, die folgende Sätze sagen, einfach spontan vom Blitz getroffen werden, oder mit jedem weiteren dieser Sätze Gliedmaßen verlieren, damit sie ihren Weg zurück in die echte Realität finden, und weg kommen aus ihrem weichgespülten Wattebauschleben. Also, ab auf die Liste mit folgenden Sätzen:

  • „Sag sowas nicht zu mir. Meine Therapeutin hat gesagt, dass … “ – Wer nicht für sich selbst entscheiden kann, hat auch kein Recht auf Leben. Weg damit.

Gleichberechtigung vs. Realitätsleugnung

Erst spät habe ich diesen Schwachsinn hier lesen können, obwohl ich über das Urteil schon eine ganze Weile bescheid weiß. Ich kriege bei diesem Pesudo-Gleichbereichtungswahn schon wieder Kotzkrämpfe. Was haben wir da nun beschlossen? Ich breche das mal herunter, und das dazu noch mit viel einfacheren Argumenten als es vor dem EuGH diskutiert wurde.

Man sollte einfach realitätsamputierten Vollidioten, die irgendwelche „Ämter“ besetzen, pauschal erschießen und durch irgendwas ersetzen, was bei der intelligenten Bevölkerung Diskussionen darüber auslöst, ob dieser Mensch nun ein „Lerndefizit“ hat oder faktisch „geistig behindert“ ist. In jedem Fall würden diese Schwachköpfe einen besseren Job machen als der Europäische Gerichtshof.

10 (oder mehr) Gründe, Köln zu hassen

Ich bin ja in meinem Freundes- und Bekanntenkreis als grundsätzlich liberaler, liebenswerter und religiös fest verankerter Mensch bekannt. Daher löst ein Besuch in Köln bei mir immer grundsätzlich die größte Begeisterung aus.

Mal im Ernst. Ich hasse diese Stadt und die meisten seiner Einwohner, und das aus tiefstem Herzen und mit vollster Überzeugung. Grundsätzlich hassen die Kölner die Düsseldorfer ja ach so sehr, lustigerweise sind die angeblich so versnobbten Düsseldorfer da deutlich entspannter, dem ach so toleranten Köln gegenüber.

Aber genug davon, hier bekommt ihr eine (unvollständige) Liste der Dinge, warum Köln für’n Arsch ist:

Unangebrachte Toleranz

Mir ist heute mittag etwas massiv aufgefallen. Ein Streitgespräch am Nachbartisch fand meine Aufmerksamkeit und es ist leider nicht vollständig eskaliert, da der „Auslöser“ (den ich übrigens im Recht sah) für den Streit leider den Tisch verlassen hat und die Diskussion vor einer völligen Eskalation verschont blieb.

Ich hingegen hätte es total super gefunden, wenn er sein Argument zu Ende gebracht hätte. Es ging um die Dicke, die mit am Tisch saß. Der „Auslöser“, nennen wir ihn mal „Horst“, hat einen zynischen Kommentar darüber losgelassen, dass sie die einzige war, die noch Dessert bestellte. Taufen wir Sie einfach mal „Bella“. Fette Frauen heißen aus irgendeinem Grund eh immer „Bella“, und nein, da wird auch kein schwuler Vampirfilm irgendetwas dran ändern.

Straßenverkehrslegasthenie

In Anlehnung an einen Artikel, den ich bereits verfasst habe, fiel mir heute nach drei Tagen unter anderem berufsbedingter Langstrecken-Autofahrerei wieder einmal auf, wie verkehrsunfähig die meisten Menschen sind. Ich habe für mich mal einen Grundsatz definiert, den sich die Deutschen alle mal zum Vorbild nehmen sollten:

Ein guter Autofahrer ist einer, bei dem es nicht auffällt, dass er überhaupt da ist.

Irgendwie scheinen die meisten Deutschen das aber nicht so ganz zu verstehen. Zur Erläuterung: Wer niemanden behindert, ausbremst oder auch nur irgendwem im Weg steht, ist ein guter Autofahrer. Das ist so und beschreibt glaube ich den §1 der StVO besser als jeder andere Satz. Effizienz und Souveränität sind gefragt. Und vor allem: Pragmatismus und Voraussicht. In der Kombination sind diese Eigenschaften allerdings beim durchschnittlichen deutschen Autofahrer allesamt nicht vorhanden.

In Anlehnung an einen Artikel, den ich bereits verfasst habe, fiel mir heute nach drei Tagen unter anderem berufsbedingter Langstrecken-Autofahrerei wieder einmal auf, wie verkehrsunfähig die meisten Menschen sind. Ich habe für mich mal einen Grundsatz definiert, den sich die Deutschen alle mal zum Vorbild nehmen sollten:

Ein guter Autofahrer ist einer, bei dem es nicht auffällt, dass er überhaupt da ist.

Irgendwie scheinen die meisten Deutschen das aber nicht so ganz zu verstehen. Zur Erläuterung: Wer niemanden behindert, ausbremst oder auch nur irgendwem im Weg steht, ist ein guter Autofahrer. Das ist so und beschreibt glaube ich den §1 der StVO besser als jeder andere Satz. Effizienz und Souveränität sind gefragt. Und vor allem: Pragmatismus und Voraussicht. In der Kombination sind diese Eigenschaften allerdings beim durchschnittlichen deutschen Autofahrer allesamt nicht vorhanden.